
 Spine (for Max Imdahl), 1988 warm gewalzter Stahl 2 Balken, je 152 x 53 x 18 cm


 Mojo, 1999 Radierung, 90 x 110,5 cm


 Elevational Circles: In and Out, 1972-77 Park Haus Weitmar, Bochum


 Bramme (für das Ruhrgebiet) 14,5 m x 4,2 m x 13,5 cm Gewicht 3 Tonnen


 Promenade, Grand Palais, Paris

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Steel Props
The perception of the work in its state of suspended animation, arrested motion, does not give one measurable truth but a sense of presence, an isolated time. The apparent potential for disorder, for movement, endows the structure with a qualtiy outside of its physical relational definition.
Richard Sera, in: Sculpture 1985 - 1998, The Museum of Contemporary Art, Los Angeles/Steidl, Göttingen, 1998, p. 57
Druckgrafik
Seit den frühen siebziger Jahren setzt sich Richard Serra intensiv mit den Möglichkeiten der Druckgrafik auseinander; neben den Skulpturen sind sie wesentlicher Bestandteil seines Werkes.
"Ohne Zweifel nehmen Serras Werke in der grafischen Kunst der Gegenwart eine herausragende Position ein. Die Radikalität, mit der er die Grenzen technischer, formaler und inhaltlicher Konventionen durch ständig neue Entwicklungen erweitert, korrespondiert mit der Intensität der Erfahrungen, die seine Werke ermöglichen. Im fortgeschrittenden Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit schafft Richard Serra unbeirrt grafische Werke mit einer Aura, der man sich schwerlich entziehen kann. Es ist eine besondere Qualität dieser Werke, daß sie keine Gewissheit vermitteln oder gar festigen, sondern das Infragestellen als solches thematisieren."
(Silke von Berswordt-Wallrabe in: Richard Serra - Druckgrafik.
Werkverzeichnis 1972-1999)
Auswahl an Druckgrafik
Elevational Circles
2 Runde Stahlplatten, Durchmesser je 295 cm, Stärke 7 cm
Installation im Park Haus Weitmar, Bochum
Richard Serra' s Werk Elevational Circles arbeitet mit dem natürlichen Gefälle des Geländes: zwei identische Elemente: eines in den Boden eingelassen, das andere um seine Materialstärke aus dem Boden herausragend.
Serra thematisiert darin die Integration in den Raum, andererseits die Herauslösung und Differenzierung aus dem Raum. Die Identität der Elemente wird durch die unterschiedliche Position im Raum differenziert und weist auf unterschiedliche Raum-Prinzipien (Integration und Differenzierung) hin.
Bramme (für das Ruhrgebiet)
Walzstahlplatte, 14,5 m Höhe, 4,20 m Breite, 13,5 cm Dicke
Installation auf der Schürenbach-Halde in Essen
1998 entstand die Bramme für das Ruhrgebiet. Von der IBA und der KVR in Auftrag gegeben,
konnte Richard Serra einen weiteren Akzent in der Landmarkenkunst setzen.
Serras Vorstellung, dem Rücken der Kohlenhalde die Kontur einer großen Ellipse zu verleihen um ein riesiges, ovales Plateau zu errichten, wurde in die Tat umgesetzt.
Auf dem höchsten Punkt der Ebene, dort wo sich Längs- und Querachse schneiden,
stelle Richard Serra eine Stahlbramme auf, die nun, in ihrem geographischen und sozialen Kontext bedeutsam, von weither sichtbar ist.
Photos
Anfahrt
Monumenta 2008 - Promenade
Zum zweiten Mal nun hat die Monumenta einen Künstler eingeladen die Gestaltung der 13.500 m² großen Kuppelhalle im Grand Palais in Paris durch ein bisher unveröffentlichtes Kunstwerk zu übernehmen. Nach Anselm Kiefer im Jahr 2007 wird in diesem Jahr Richard Serra diese Ehre zu Teil.
Mit seiner Installation Promenade formt er eine spektakuläre Landschaft aus Stahl, bestehend aus fünf leicht geneigten, 17 Meter hohen Platten, die jeweils 4 Meter breit und 13 Zentimeter dick sind.
Bis zum 15. Juni ist der Grand Palais für Besucher geöffnet.
Photos
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